Lungenkrebs-Screening für starke Raucherinnen und Raucher

Lungenkrebs-Screening für starke Raucherinnen und Raucher

Das Programm richtet sich an aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher im Alter zwischen 50 und 75 Jahren. Sie können einmal jährlich eine Früherkennungsuntersuchung mittels Niedrigdosis-Computertomographie (Low-Dose-CT, kurz LDCT) in Anspruch nehmen – vorausgesetzt, eine Fachärztin oder ein Facharzt für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin hat zuvor die Indikation gestellt.

Lungenkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Er wird meist im höheren Alter festgestellt: bei Frauen im Mittel mit 69 Jahren, bei Männern mit 70 Jahren. Der stärkste Risikofaktor für Lungenkrebs ist das Rauchen. Das Ziel der Früherkennung mit einer Niedrigdosis-CT ist es, Lungenkrebs schon im frühen Stadium zu erkennen – also bevor er zu Beschwerden führt. Dann sind die Behandlungs- und Heilungschancen besser. Allerdings hat die Früherkennung auch Nachteile: Sie kann zum Beispiel zu unnötigen Untersuchungen und Behandlungen führen, die auch psychisch belastend sein können. Eine Nutzenbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hatte jedoch gezeigt, dass für aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher der Nutzen der Untersuchung mit LDCT den Schaden überwiegt.

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